
Neubau RÜB (Staukanal, SKU)/RRB KA Großseifen
Im Jahr 2013 wurde eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung aufgestellt. Ergebnis der Untersuchung war, dass eine Stilllegung der vorhandenen Teichkläranlage Großseifen und die Ableitung der Abwässer, über einen neuen Transportsammler zur Kläranlage Bad Marienberg, gegenüber einem Weiterbetrieb der Anlage, die wirtschaftlich bessere Lösung darstellt. Um die weiterzuleitende Abwassermenge zur KA Bad Marienberg zu begrenzen, wurde auf dem Gelände der KA Großseifen ein neuer Staukanal, im Hauptschluss mit unten liegender Entlastung gebaut. Dieser verfügt über eine nachgeschaltete Regel- bzw. Drosselstrecke mit einem ungedükerten Magnetischen-Induktiven-Durchflussmesser (MID), sowie nachgeschaltetem RRB (bestehende Belebungsteiche). Das Speichervolumen des RÜB wurde gemäß ATV-A 128 berechnet und unter Berücksichtigung möglicher Erweiterungskapazitäten auf rd. 69 m³ festgelegt. Unmittelbar neben dem Beckenstandort befand sich, das noch bestehende Betriebsgebäude der Teichkläranlage. Das in Blockholzbauweise errichtete Gebäude wurde, mit geringfügigen Anpassungen, als Überwachung des RÜB genutzt. Hierin wurde eine neue Schalt- und Steuerungsanlage zur Überwachung des RÜB installiert, die an das Fernüberwachungssystem der Verbandsgemeindewerke Bad Marienberg angebunden wurde.



